Zusammen mit dem Bayerischen Volkshochschulverband
Roboter in Medizin, Industrie und Weltraum – wie und wozu lernen sie „Sehen“ und „Fühlen“?
Servus, KI ! Der Bayern-Dialog zu Künstlicher IntelligenzRoboter sind nicht mehr nur in Fabrikhallen und Forschungslaboren zu finden, sondern ziehen vermehrt in unseren Alltag ein. Doch damit sie sinnvoll mit ihrer Umgebung interagieren können, reicht bloße Fortbewegung nicht. Roboter müssen erkennen, wo sie sich befinden, was um sie herum passiert. Sie müssen reagieren und sich an ein sich ständig änderndes Umfeld anpassen.
Dafür brauchen Roboter, genau wie Menschen, „Sinne“. Sie müssen sehen und fühlen, um ihre Umgebung möglichst umfassend wahrnehmen zu können. Kameras, Kraft- und Berührungssensoren liefern ihnen dazu Informationen, die sie weiterverarbeiten. So entsteht aus einzelnen Messdaten ein umfassendes Bild davon, was in der Umgebung passiert – und ermöglicht sinnvolle Aktionen.
In der Medizin können Roboter beispielsweise Nierensteine erkennen und im nächsten Schritt entfernen. In Industrie und Alltag wiederum müssen Roboter mit unvorhersehbaren Situationen umgehen lernen – hier können sie nicht für jede denkbare Situation programmiert werden. Roboter müssen sich selbst orientieren können, Objekte erkennen, Berührungen registrieren und aus Erfahrungen lernen.
Der Vortrag gibt anhand anschaulicher Beispiele aus der Forschung Einblicke zu diesen Fragen: Welche Sinne braucht ein Roboter, um sich in unserer Welt zurechtzufinden? Und wie lernen Maschinen, aus sensorischen Daten die richtigen Schlüsse zu ziehen?
Der Referent Prof. Dr. Rudolf Triebel ist Abteilungsleiter am Institut für Robotik und Mechatronik, Perzeption und Kognition am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. München.
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| 1 Termin, 11.05.2027 Dienstag, 19:00 - 20:30 Uhr | |||
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| 27.530220.201GZ | |||
| kostenlos |
